20211121 Das Tagebuch der Diana Budisavljevic 2

So 21.11. » 17:00

Veranstalter: Filmforum KUK

Das Tagebuch der
Diana Budisavljević

Kooperation mit dem Migration-Integrationsrat (MIR) Kreuzlingen.

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit der Regisseurin statt. Die Einführung und das Gespräch mit der Regisseurin werden je nach Corona-Situation persönlich oder per Skype durchgeführt.

Bitte informieren Sie sich kurzfristig vorher auf dieser Plattform oder in der Presse, ob der Film in der Aula PMS (Pädagogische Maturitätsschule), Eingang Schulstrasse, oder im Kult-X, Hafenstr. 8, gezeigt wird.

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Zum Film Das Tagebuch der Diana Budisavljević

Das Filmdokument handelt von der gebürtigen Österreicherin Dijana B., die während des Zweiten Weltkrieges aus den Ustascha -Vernichtungslagern ca. 10‘000 serbische, jüdische und romas Kinder vor dem sicheren Tod gerettet hat, ein Film über Menschlichkeit und Mut und eine der grössten Rettungsaktionen während des 2. Weltkrieges. Die faszinierende Geschichte einer unerschrockenen Frau, die erst durch den Film einer größeren Öffentlichkeit bekannt wird: Diana Budisavljević lebt als gebürtige Österreicherin seit 1919 mit ihrem Mann, einem serbischen Arzt, in Zagreb.

Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges und der deutschen Zerschlagung Jugoslawiens beginnt dort unter dem faschistischen Vasallenregime die Verfolgung von Serben, Juden und Roma. Viele werden ermordet oder zur Zwangsarbeit nach Deutschland geschickt; Familien werden auseinandergerissen und tausende Kinder hungernd in Lagern ihrem Schicksal überlassen. Als Diana B. davon erfährt, nutzt sie ihre Privilegien als wohlhabende Österreicherin und ruft eine große Rettungsaktion ins Leben. Mit nur wenigen Mitstreiter*innen gelingt es ihr, Tausende Kinder zu befreien und in Heimen oder Familien unterzubringen. Vier Überlebende – Živko, Milorad, Zorka und Nada – kommen nach fast 80 Jahren ins Lager zurück und dort erfahren sie, dass sie ihr Leben dieser mutigen Frau Dijana B. verdanken.

„Das Tagebuch der Diana Budisavljević“ bringt die Regisseurin Dana Budisavljević ein oft verschwiegenes und vergessenes Kapitel der europäischen Geschichte ins Kino.

2019 erhielt das Dokudrama beim kroatischen Filmfestival in Pula mehrere Auszeichnungen, u.a. den Preis für die beste Regie, den Preis als bester Festivalfilm und den Publikumspreis.

Kroatien, Slowenien, Serbien 2019 | 88 Min. | Dokudrama

Regie: Dana Budisavljević

Mit: Alma Prica, Igor Samobor sowie vier Zeitzeugen

filmfestivalcottbus.de

nationalfonds.org

wikipedia.org

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Die Bar öffnet um 16 Uhr.

Eintritt frei, Kollekte

Erfassung/Reservation

Die Reservation gilt nur bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Die Plätze bis dahin nicht eingebuchter Besucher*innen werden anderweitig vergeben.
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